Living Structures (T-Hub User Experience Design)

Das alltägliche Wohnumfeld entwickelt sich durch die immer weitergehende Integration digitaler Technologien zu einem wichtigen Spielfeld der Innovationsforschung: Hausgerätesensorik und -aktorik, Smartphones und Web-Tablets werden mit konventioneller Haushaltstechnik in neuen Anwendungskontexten zusammengeführt. Von der Entwicklung sind vielfältige Themen wie Energieverbrauch, Gesundheit, Sicherheit oder Familienkommunikation berührt. Doch welche Anwendungsszenarien sind tatsächlich gewünscht und wie müssen Interfaces gestaltet sein, damit die neuen Möglichkeiten im alltäglichen Umfeld auch sinnvoll eingesetzt und von potentiellen Nutzern akzeptiert werden?

Das Projekt greift das in den 1970er Jahren im Architekturumfeld entstandene Gedanken von »Living Structures« auf – ein System flexibler Bauelemente, die erlauben einen Innenraum an individuelle Nutzungsmuster anzupassen – und versucht den Ansatz vor dem Hintergrund digitaler Entwicklungen zu revitalisieren.

Konkret untersuchen und entwickeln wir im Projekt mit Methoden der Designforschung:
– Dienste für vernetztes Wohnen, die aus Benutzersicht Sinn machen und in Alltagsumgebungen integriert sind
– Intuitiv bedienbare und benutzerfreundliche User-Interfaces zur Steuerung und Vernetzung integrierter Komponenten

Das Projekt ist eine Kooperation mit den Telekom Innovation Laboratories. Es wird unterstützt durch die Senior Research Group des Zentrums für Technik und Gesellschaft der TU-Berlin (www.srg-berlin.de).